Schröter-Orgel Klettbach

Die Orgel wurde im Jahr 1725 von dem Erfurter Orgelbauer Johann Georg Schröter erbaut und hundert Jahre später leicht überarbeitet. 1993 hat die Firma „Hey Orgelbau“ die Orgel restauriert. Sie wird kontinuierlich gespielt. Zur Zeit ist Matthias Synold Organist an dieser Orgel und koordiniert die geplante Sanierung der Orgel.
Zwischen 1721 und 1725 wurde das Kirchenschiff mit Altar und Orgel der St. Trinitatis-Kirche neu errichtet. Für die Orgel wurde der Erfurter Orgelbaumeister Johann Georg Schröter (1683-1747) gewonnen, über den Johann Sebastian Bach 1716 bei der Abnahme seiner Orgel in der Erfurter Augustinerkirche eine große Orgelbau-Karriere verhieß. Leider sind viele der Schröter-Orgel in unsrer Region nicht mehr erhalten. Die Klettbacher ist nahezu original erhalten.
Die Orgel soll sie klanglich und farblich restauriert werden, um auch alle Register (Posaune 16 Fuß, Glockenspiel, Tremulant…) wieder nutzen zu können. Die Kosten übersteigen die Möglichkeiten der Kirchgemeinde um mehr als das Zehnfache. Doch wir vertrauen darauf, den Kreis der Freunde und Förderer erweitern zu können.
Unterstützen Sie uns!
Bei Überweisungen ab 300 € erhalten Sie eine Spendenbescheinigung, bei einer Überweisung ab 600 € eine historische Orgelpfeife (jedoch nicht von der Klettbacher Orgel! (bitte Anschrift mitteilen!).
Den aktuellen Stand der Sanierung finden Sie hier auf der Internetseite.  

Der Prospekt ist reich verzierten. Die Prospektpfeifen der sieben Türme müssen überarbeitet werden. Wenn dies geschieht, soll der Prospekt – der im gleichen Jahr wie der Kanzelaltar geschaffen wurde, nach historischem Bestand saniert werden. Engel auch die mit den Posaunen und König David sollen wieder ihren alten Glanz bekommen und so eine Einheit mit den Zinnpfeifen bilden. Die Orgel hat 16 Register auf zwei und ein leicht verkürztes Pedal. Sie hat noch in vielen Registern den ursprünglichen Pfeifenbestand mit Ausnahme der Prospektpfeifen und der Flöte bewahrt. Besonderen Reiz hat die Posaune im Pedal, das Glockenspiel und der Tremulant.

I Hauptwerk CD–c3 :Gambe 8′, Gemshorn 8′, Quintatön 8′, Principal 4′ (Prospekt -1993), Flöte 4′ (1822/1993), Quinte 3′, Octave             2′, Mixtur IV    (zum Teil 1993)

II Oberwerk CD–c3 :Gedackt 8′, Gemshorn 4′, Gedackt 4′, Octave 2′ (1993), Mixtur II (1993), Glockenspiel (1725, ab h)

Pedal CD–c1 Subbaß 16′, Octavbaß 8′, Posaune 16′

Die Finanzierung der Instandsetzung erfolgt aus Spendenmitteln.

Der aktuelle Spendenstand ist: 3.236 €